Stand der Dinge und Ausblick.

Den entscheidenden Wandel vom klassischen Energieversorger hin zu einem nachhaltigkeitsorientierten Energiedienstleister hat die HSE vollzogen. Dies betrifft sowohl das eigentliche Geschäftsmodell, als auch die notwendigen internen Veränderungsprozesse.

Trotzdem ist noch viel zu tun auf dem Weg zum Nachhaltigkeitskonzern. Die Umsetzung interner Strukturen und Prozesse ist noch nicht abgeschlossen.

Eine nachhaltige Entwicklung ist darüber hinaus in unserem Verständnis kein statisches Ziel, das ab einem definierten Punkt vollständig erreicht ist, sondern eine dynamische Entwicklung und Herausforderung, der kontinuierlich zu begegnen ist. Dies zeigt sich beispielsweise an neuen Kernthemen, die den Weg auf die Nachhaltigkeitsagenda finden.

Exemplarisch sei hierfür aktuell das Thema Verantwortungsübernahme in der Supply Chain genannt, die im Sinne einer ganzheitlichen, lebenszyklusorientierten Sichtweise die Gesamtwirkungen von Wirtschaftsprozessen aufzeigt.

Ein anderes Beispiel ist die Etablierung geeigneter nachhaltigkeitsrelevanter Steuergrößen im Kerngeschäft, die das Unternehmen vor wesentliche Herausforderungen stellt.

Einige der kommenden Ansatzpunkte der Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements bei der HSE:

Umweltpolicy und CSR-Grundsätze

Die Umweltpolitik des HSE-Konzerns als konzernweit gültige Richtlinie wird den Rahmen für die Umweltaktivitäten der Marken und Gesellschaften vorgeben und den inhaltlichen Kontext für eine Reduzierung von Umwelteinflüssen durch die Wirtschaftstätigkeit der HSE und ihrer Tochtergesellschaften spannen.

Als Eckpfeiler der sozialen Dimension der nachhaltigen Unternehmensentwicklung wird das bestehende Instrument des Code of Conduct weiterentwickelt und um die Orientierung am Deutschen Corporate Governance Kodex sowie den Bestimmungen der charta der vielfalt und den Prinzipien des Global Compact ergänzt. Der Code of Conduct definiert damit unser Verständnis von ethischen Grundsätzen von „verantwortungsvollem Unternehmertum“, für unser Verhalten gegenüber unseren Mitarbeitern, sowie in der Geschäftswelt und gegenüber der Gesellschaft.

Umweltmanagement  EMAS ISO

Über die Einführung eines nach EMAS und ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystems sollen Potenziale zur Steuerung und Reduktion von Schadstoffen und Emissionen sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird die Transparenz und Prozesssicherheit in umweltrelevanten Bereichen erhöht.

Ausweitung der CO2-Bilanzierung

Die CO2-Bilanzierung des Konzerns wird weiter ausgebaut und optimiert. Entsprechend einem Life-Cycle-Ansatz werden Emissionen auch über den gesamten Lebenszyklus und damit die Lieferkette erfasst und bewertet. Dies soll anhand der Orientierung am Standard des Greenhousegasprotokolls (GHG) umgesetzt werden und ist damit Grundlage für das Setzen von Emissionsminderungszielen des Konzerns bzw. die Konkretisierung von Kernindikatoren (KPIs) als Steuergrößen.

Weitere Systematisierung des Stakeholderdialoges

Die systematische Ergänzung und Weiterentwicklung der bestehenden Stakeholderdialoge sind insbesondere für eine valide Wesentlichkeitsbestimmung der Kernthemen, mit denen das Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit konfrontiert ist, essentiell wichtig.

Zur Weiterentwicklung des Stakholderdialoges orientiert sich das Unternehmen an internationalen Standards wie dem AccountAbility AA1000 und den GRI Guidelines.

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Der erste Nachhaltigkeitsbericht des HSE-Konzerns wurde im September 2011 veröffentlicht. Bereits im Dezember 2010 hat die Vertriebsgesellschaft ENTEGA ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Dabei spielt die Kooperation als Organizational Stakeholder (OS) mit der Global Reporting Initiative eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung der Berichterstattung.

Mehr zum ENTEGA Nachhaltigkeitsbericht

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