Eine zentrale Herausforderung für Unternehmen ist es, die für die Nachhaltigkeit entscheidenden Steuergrößen ihres Kerngeschäfts zu identifizieren und zu erfassen. Nur auf deren Grundlage können eindeutige Ziele formuliert und deren Erreichung überprüft werden. Diese Kennzahlen, die sogenannten Key Performance Indicators (KPI), die wir in die Nachhaltigkeitsberichterstattung der HSE aufnehmen, entwickeln wir derzeit in Anlehnung an die 56 Indikatoren der Global Reporting Initiative (GRI).
Im November 2010 ist die HSE der GRI als Organizational Stakeholder (OS) beigetreten. Wir möchten hiermit einerseits unser eindeutiges Committment zu den Prinzipien der GRI dokumentieren, darüber hinaus aber aktiv die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung insgesamt mit gestalten.
Unsere Nachhaltigkeitsberichte werden durch eine Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft einer externen Überprüfung unterzogen.
Der HSE Nachhaltigkeitsbericht 2010
![]() | Als erster Nachhaltigkeitsbericht des HSE-Konzerns legt der Bericht die Basiswerte für die zukünftige kontinuierliche Nachhaltigkeitsberichterstattung fest. Maßgeblicher Rahmen für unsere Berichterstattung sind dabei die G3-Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI). |
Weitere Systematisierung des Stakeholderdialoges
Die systematische Ergänzung und Weiterentwicklung der bestehenden Stakeholderdialoge sind insbesondere für eine valide Wesentlichkeits-bestimmung der Kernthemen, mit denen das Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit konfrontiert ist, essentiell wichtig.
Zur Weiterentwicklung des Stakeholderdialoges orientiert sich das Unternehmen an internationalen Standards wie dem AccountAbility AA1000 und den GRI Guidelines.
Ausweitung der CO2-Bilanzierung
Die CO2-Bilanzierung des Konzerns wird weiter ausgebaut und optimiert. Entsprechend einem Life-Cycle-Ansatz werden Emissionen auch über den gesamten Lebenszyklus und damit die Lieferkette erfasst und bewertet. Dies soll anhand der Orientierung am Standard des Greenhousegasprotokolls (GHG) umgesetzt werden und ist damit Grundlage für das Setzen von Emissionsminderungszielen des Konzerns, bzw. die Konkretisierung von Kernindikatoren (KPIs) als Steuergrößen.
Umweltmanagement EMAS ISO
Über die Einführung eines nach EMAS und ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystems sollen Potenziale zur Steuerung und Reduktion von Schadstoffen und Emissionen sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird die Transparenz und Prozesssicherheit in umweltrelevanten Bereichen erhöht.



