Unkonventionelle Lösungen für konventionelle Energien.

Durch die Nutzung regenerativer Energiequellen werden CO2-Emissionen weitgehend vermieden. Doch sie haben auch einen Nachteil: Sie stehen nicht konstant zur Verfügung und unterliegen naturgegebenen Schwankungen. Je höher der Anteil der regenerativen Energien im Strommix, desto mehr Regelenergie wird benötigt, um kurzfristig Schwankungen auszugleichen. So werden fossile Energien auch weiterhin eine Rolle spielen.

Wichtig dabei ist jedoch, dass durch die Investitionen in hocheffiziente Technologien der CO2-Ausstoß reduziert wird. So investiert die HSE rund 55 Millionen Euro in den Bau zweier Gasturbinen in Darmstadt mit einer elektrischen Leistung von etwa 100 MW. Und über die Beteiligung am Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk Irsching 5 und über den Erwerb virtueller Kraftwerksscheiben stehen zusätzlich 255 MW konventionelle Kraftwerksleistung zur Verfügung.

Brennkammer, Kompressor, Generator - diese und weitere Begriffe erklärt Projektingenieur Sebastian Freund auf einem Rundgang durch das Gasturbinenkraftwerk der HSE in Darmstadt, das 2012 in Betrieb gehen wird.

Doppelter Nutzen durch Kraft-Wärme-Kopplung.

Eine vielversprechende Möglichkeit Energie effizienter zu nutzen, ist der verstärkte Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Das ist die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Wärme. Diese kann dann als Fern- oder Prozesswärme verwendet werden. Bei konventioneller Stromerzeugung wäre Wärme nur ein Abfallprodukt.

Über den Einsatz von Absorptionskältemaschinen kann die Kraft-Wärme-Kopplung um Kälte-Anwendungen erweitert werden. Dadurch werden bis zu 40 Prozent des Primärenergieträgers eingespart, um die gleiche Menge an Energie bereitzustellen.

Dezentral und effizient.

Für eine optimale Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist generell ein Strukturwechsel hin zu einer dezentralen Energieversorgung notwendig. Die Stromerzeugung soll dort stattfinden, wo auch Wärme sinnvoll genutzt werden kann.

Die HSE nutzt das Prinzip der KWK in Heizkraftwerken mit einer elektrischen Leistung von über 30 MW. Als Brennstoffe kommen Erdgas, Klärgas, Öl aber auch Bioerdgas zum Einsatz. Ein großes Entwicklungspotenzial sehen wir auch im Einsatz von Mini-Blockheizkraftwerken in privaten Haushalten.

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