Bioerdgasanlage Semd.

Biogas ist das Ergebnis eines natürlichen Abbauprozesses – ähnlich, wie in einem Kuhmagen: Spezialisierte Mikroorganismen zersetzen die Pflanzenreste und erzeugen Biogas. Einen Vorgang, den wir in unseren Biogasanlagen nachbilden, wie zum Beispiel in unserer Biogasanlage in Semd.

Auf einem 22.700 m2 großen Gelände steht ein 100 m langes und 60 m breites Fahrsilo. Hier wird gehäckselter Mais für unser Biogas gelagert. Nachdem das Material mit Folie abgedeckt wird, beginnt es zu gären – es entsteht Silage.

Täglich landet die Silage in einem der Fermenter, einem runden Betonbehälter von 23,6 m Durchmesser. Unter Sauerstoffabschluss setzt der Abbauprozess ein und es entsteht Biogas mit einem Methananteil von 55 Prozent. Dieser Anteil wird anschließend in einer Gasaufbereitungsanlage auf 97 Prozent erhöht. Das gewonnene Bioerdgas wird nun mit einem Druck von 16 bar in das Erdgasnetz der HSE eingespeist. Die Qualität von Bioerdgas ist die gleiche wie die des normalen Erdgases.

Die Kapazität der Biogasanlage reicht aus, um im Jahr 16.000 Tonnen Silage zu verarbeiten. Damit kann der Energiebedarf von über 1.300 Einfamilienhäusern gedeckt und jährlich 3.906 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. In diese zukunftsweisende Anlage haben wir 4,5 Millionen Euro investiert.

Die verbleibenden Gärreste werden in einem Lager gespeichert und als hochwertiger Dünger in der Landwirtschaft weiterverwendet.

Wie funktioniert eine Biogasanlage?

Feststoffdosierer, Fermenter oder Nachgärer - diese und weitere Begriffe erklären wir Ihnen mit unserer interaktiven Bioerdgasanlage. Die Animation führt Sie Schritt für Schritt durch die einzelnen Anlagenbereiche und veranschaulicht die dabei ablaufenden Prozesse
Animation "Biogasanlage" starten »

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