Im Rahmen des Aktionsprogramms „Bioenergie“ nimmt die HSE eine Vorreiterrolle ein: Im März 2008 ging in Darmstadt-Wixhausen eine der ersten Anlagen in Deutschland in Betrieb, die das produzierte Biogas direkt in das Erdgasnetz einspeist. Die verwendeten Rohstoffe stammen aus Flächen der Region oder sind Restprodukte aus der Landwirtschaft. Mit dem erzeugten Biogas können rund 650 private Haushalte ein Jahr mit Strom und Wärme versorgt werden.
Die HSE betreibt inzwischen vier moderne Biogasanlagen. Die bisherigen Investitionen von 12,5 Millionen Euro haben sich für die Umwelt schon gerechnet – denn mit diesen Anlagen werden pro Jahr mehr als 12.000 Tonnen CO2 vermieden und sorgen für eine hohe regionale Wertschöpfung.
Parallel wird der nachwachsende Rohstoff Holz energetisch genutzt. So wie im Biomasse-Heizkraftwerk Aschaffenburg, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Aschaffenburger Versorgungs GmbH. Das Kraftwerk wird mit Holzhackschnitzeln befeuert, die aus Abfällen aus Wald- und Landschaftspflege erzeugt werden. Mit diesem umweltfreundlichen Strom können über 10.000 Menschen versorgt und 15.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Bioerdgasanlage Darmstadt-Wixhausen
Unsere Biogasanlage in Darmstadt ist die erste Anlage in Hessen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereitet und ins Erdgasnetz einspeist. Durch ein spezielles Verfahren wird das Biogas von 55 Prozent Methan auf über 97 Prozent veredelt. Das entstandene Bioerdgas wird auf 16 bar verdichtet und anschließend in das Hochdruck-Erdgasnetz der HSE eingespeist. Weiterlesen…
Bioerdgasanlage Semd
Seit Mai 2010 produziert die Anlage 3,5 Millionen Kubikmeter Biogas. Dieselbe Menge Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk in Darmstadt-Eberstadt in Strom und Wärme umgewandelt - und das mit einer energetischen Effizienz von bis zu 90%. Im Vergleich mit einem konventionellen Gas- oder Kohlekraftwerk werden so jährlich 3.500 Tonnen CO2 vermieden.
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Biogasanlage Lorsch
Die Energie des erzeugten Biogases wird zu über 80 Prozent genutzt. Die Anlage produziert nicht nur Strom, sondern auch Wärme, die in unmittelbarer Nähe des Standorts genutzt wird: von der Lorscher Kläranlage und einer Gärtnerei, die so jährlich 130.000 Liter Heizöl sparen.
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