"Die Römerausstellung macht das Leben vor rund 2.000 Jahren für die Besucher erlebbar. Dieses interessante Projekt trägt zur Vielfalt des kulturellen Lebens in unserer Region bei", sagt Jürgen Hein-Benz, Leiter des HSE-Regionalmanagements zur Unterstützung der Ausstellung durch die HSE.

- Der bronzene Löwe war als Aufsatz an einem Möbelstück oder Kästchen angebracht.
Im Mittelpunkt der spannenden Erlebnisausstellung im Deutschen Elfenbeinmuseum steht die Zeit der römischen Herrschaft in Südwestdeutschland um 100 n. Chr., als durch das Odenwaldgebiet der Limes führte. Die Lebensweise in der germanischen Provinz wird dabei in Kontrast zu derjenigen in der Hauptstadt Rom gesetzt. Dreizehn namhafte deutsche Museen und vier private Leihgeber tragen mit rund zweihundert Objekten zu diesem Teil der Sonderausstellung bei. Der zweite Ausstellungsbereich in den Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach im Stadtzentrum widmet sich der Antikenrezeption und den Anfängen der Limesforschung unter Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823).

- Das mit Noppen verzierte Tongefäss diente zum Aufbewahren von Vorräten.
Als leidenschaftlicher Sammler antiker Kunstwerke stattete Graf Franz die Römischen Zimmer im Schloss mit originalen Büsten und Statuen römischer Kaiser aus; seine Limes-Ausgrabungen im Odenwald ließ er durch prachtvoll illustrierte Kataloge dokumentieren. Ein Verbindungsweg zwischen den beiden Museen ist vor allem für Fußgänger gedacht – ihnen werden „römische Legionäre“ die Richtung weisen.
Zur Ausstellung gehört auch ein umfangreiches Begleitprogramm, das Vorträge in Elfenbeinmuseum und Schloss, Exkursionen zu den bedeutendsten Limesstätten in der Umgebung von Erbach, Workshops für Kinder und ein großes Römerfest am Wochenende 17./18. September 2011 vorsieht.
Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungen und Begleitprogramm gibt es unter www.römer-in-erbach.de.











